Kaffee ohne Koffein

Kaffee ohne Koffein

Bin ich ein vernünftiger Mensch? Nein wahrscheinlich nicht, nach man man weiss dass ich diesen Arbeitsauftrag vergessen habe und ihn erst jetzt schreibe. Um Neun am Abend bevor ich es abgeben soll. Aber in Herr Pfallers Worten sollte ich lieber furchtloser sein. Vielleicht sollte ich lieber zu Bett gehen oder schauen was meine Familie jetzt am Fernseher schaut. Bin ich dann besser in Philosophie als mein Kollege? Was mich am Anfang vom Text gepackt hat, war der Name von Herr Pfallers Buch, „Wofür es sich zu leben lohnt“. Es ist ein Titel der ziemlich viel verspricht aber nachdem ich das Interview gelesen habe, denke ich, dass er passend ist, für Pfallers philosophische Gedanken.

Ich würde mich nie selber als furchtlos beschreiben. Ich denke zu viel über Konsequenzen nach. Aber in Vergleich zu Herr Pfallers Definition bin ich doch ziemlich furchtlos. Ich esse ungesunde Essen ohne Schuldgefühle, ich trinke ziemlich viel Kaffee während dem Tag und wenn es kein Koffein hätte, würde ich wahrscheinlich in ein paar von meinen Stunden einschlafen. Ich trinke kein Bier, mit oder ohne Alkohol, nicht wegen moralische Gefühle aber weil es eklig schmeckt.  Aber meiner Meinung nach machen dieser Sachen mich nicht furchtlos, weil ich von sehr viel andere Sachen ziemlich stark beängstigt bin.

Was ich an dem Artikel am besten fand, war die Idee ein „Liste der vom Aussterben bedrohten guten Lebensmomente“ zu haben. Die Banalität von ein paar Beispielen hat mir auch gefallen aber auch die „ohne Angst bedrohte“ Tagesaktivitäten. Ein Leben ohne Stress oder die Gedanken Anderer ständig zu hinterfragen, würde für uns alle ein Traum sein. Klar muss man auf die Gesundheit schauen aber manchmal muss man auch verstehen, dass eine Tafel Schokolade nicht nur aus Kalorien besteht, die man nachher verbrennen muss. Das Streben nach Perfektion ist für mich ein gefährlichere Krankheit als Fettleibigkeit.

Ich weiss dass es eine Klischee ist aber wir könnten jeden Tag von einem Bus gerammt werden. Und wenn wir am Boden liegen und alle unsere Erinnerungen zurückkommen würden, ist die Frage nicht, gibt es ein Leben nach dem Tod, sondern gab es eines vorher.

Lb

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.